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LOHNFRAGEN |
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"Arbeit gibt uns mehr als den Lebensinhalt, sie gibt uns das Leben!" Dies erkannte bereits der Autopionier Henry Ford. Er war sich bewusst, dass nebst revolutionärer Produktionstechnik eine gerechte, leistungsorientierte Entlöhnung seine Ziele als Unternehmer positiv beeinflusste.
Das Thema der Entlöhnung ist jedoch eine nicht immer einfach lösbare Aufgabe, wenn ein Unternehmen alle Mitarbeitenden gleich behandeln und faire, leistungsabhängige Löhne bezahlen will.
Heute bestimmen immer mehr, die über Jahre gewachsenen und oft revidierten Lohnmodelle, das Lohngefüge in den verschiedenen Branchen. Funktion, Leistung und Erfahrung bestimmen heute weitgehend die Löhne. In zahlreichen Unternehmen werden auch soziale Komponenten berücksichtigt, wie zum Beispiel, die Anzahl Dienstjahre, ob Partner oder Kinder zu ünterstützen sind, usw.
Zudem bestehen immer mehr Anreizsysteme, wie Provisionen, Boni und dergleichen. Dies zum Vorteil für Arbeitnehmende und Arbeitgebende: Die Mitarbeitenden profitieren von einer gerechten und transparenten Verteilung des Unternehmenserfolges. Die Unternehmensleitungen bedienen sich eines flexiblen Lohnsystems, welches Lohnanpassungen vom Geschäftsgang sowie der verfügbaren Mittel abhängig macht.
Die Mitarbeiterbeurteilung stellt dort ein zentrales Element des Lohnfindungsprozesses dar, wo nur oder in im wesentlichen Fixlöhne bezahlt werden. Immer mehr Unternehmen wechseln vom "Giesskannen-Effekt" zur Leistungs- und Erfolgsentlöhnung. Ein vom Erfolg abhängiger Lohn wird somit immer mehr vom Erfolg des einzelnen Arbeitnehmenden, vom Erfolg des Teams oder vom Erfolg des Unternehmens abhängig sein. Die sogenannten variablen Anteile, die bei Kaderpositionen seit Jahren Bestandteil der Vergütungen sind, werden auch zunehmend auf alle Mitarbeitenden ausgedehnt.
Teilweise kommen am Ende des Jahres noch Boni hinzu, die die Grundlöhne übersteigen können (dies vor allem in der Finanzbranche). Als Bemessungsgrundlage wird oft der Gewinn, der Cash-Flow oder eine von der Findungskommission festgelegte Summe gewählt. Als Verteilschlüssel kann die Hierarchiestufe, das Dienstalter, ein Punktesystem über die Kundenzufriedenheit und dergleichen oder von jedem etwas bestimmt werden. Die Ausrichtung kann aus Bargeld, Aktien oder Optionen erfolgen und kann an Bedingungen geknüpft sein, z.B. ungekündigtes Arbeitverhältnis bei Ausrichtung.
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